7 Tage Reboot – Tag 6

Ich beginne mit dem Nachtrag zum Zeitaufwand. Wer glaubt das Entsaften erspare Zeit, weil man ja nicht kochen müsse, der täuscht sich – und zwar sehr. Denn jeder Saft bedeutet auch immer wieder den Aufwand hinterher den Entsafter zu reinigen, da man vielleicht nicht unbedingt den Sellerie-Geschmack des Saftes zuvor im neuen Getränk haben möchte. Bei meinem Entsafter von GastroBack geht das zum Glück relativ schnell, aber natürlich frisst das ebensoviel Zeit, als würde ich am Herd stehen und was bruzzeln.

Außerdem ergibt sich doch ein Problem bei dem Plan viel Saft im Vorfeld zuzubereiten. Denn worin lagern? Insbesondere wenn man den Saft mitnehmen möchte macht es Sinn sich in der Vorbereitung genügend 0,5-1,0Liter-Flaschen zur Seite zu legen. Die typischen Thermo-Flasche aus Aluminium eignet sich nicht, da das Aliminium den Geschmack des Saftes verändern.

Also bleiben nur PET oder Glas. Ich habe mich für Glas entschieden, da ich davon immerhin 2 im Schrank hatte (Glaskaraffen vom Soda-Stream, jeweils 0,7 Liter). Dennoch hätte ich lieber ein bisschen mehr Saft mit einem Mal abgefüllt, denn wenn man eh schon den Entsafter sauber machen muss, dann kann sich das wenigstens lohnen. Als ich bei dm das Kokoswasser kaufte, habe ich dort tatsächlich auch 0,5-Liter-Bügelflaschen aus Glas gefunden. Diese sollten allerdings 2,95 Euro kosten. Doch Füchsin die ich bin hatte ich einen Einfall: ich habe mir 2 Flaschen 0,5-Liter Hövels gekauft. Da kostet die Flasche 1,44 inklusive Pfand und sapperlot, Bier war auch noch drin! Sorry, dm – da zieht ihr den Kürzeren.

Kommen wor nun zum Tag 6.

Da ich wie gesagt nach dem gestrigen Abend Gliederschmerzen und Kopfweh hatte, ging es mir dementsprechend. Da ich bis 12 Ihr schlief konnte ich den Fruchtsaft, den ich am Vortag vorbereitet hatte, direkt als Mittagessen eintragen.

Danach musste neuer Saft geschreddert werden. Und obwohl ich eigentlich keinen Gemüsesaft mehr machen wollte, musste ich es doch noch mal tun. Wieso? Weil ich noch so viele Gemüse-Sachen hatte, die verarbeitet werden mussten. Also ein letzes Mal Gemüsesaft und zwar aus diesen Zutaten:  

  
Er ist durch die Tomaten-Note echt gut geworden.

  
Danach habe ich noch einen neuen Fruchtmix gebastelt aus 

  
Morgen ist Tag 7 und morgen Abend somit das Fastenbrechen.

Ich freue mich tatsächlich sehr, weiß aber dass ich es ruhig angehen muss, damit Magen/Darm das auch wieder gut vertragen. Safety first, quasi 😉

6 down, 1 to go!

 

Advertisements