7 Tage Reboot – Tag 5

Tag 5. Freitag. Da ich freitags meistens früher anfange als sonst, saß ich um kurz vor 7 bereits im Büro. Ich hatte mir zum Frühstück den Citrus-Mix des Vortages eingepackt, der gut durchgekühlt noch besser schmeckte.

Tatsächlich bemerkenswert fand ich meine gute Laune gestern. Auch wenn ich ein früher Vogel bin, fällt mir das Aufstehen nie leicht. Erst recht nicht wenn es so usselig ist draußen. Gestern machte mir das aber so gar nichts aus.

Da ich schon mittags zu Hause war, konnte ich den nicht abgefüllten Rest des Citrus-Mix als Mittags-Mahlzeit trinken. Was über den Morgen und Mittag etwas verpasst hatte, war genügend Wasser zu trinken. Zu Hause angekommen wollte ich ein bisschen Schlaf nachholen und legte mich auf die Couch. Leider kam ich aus diversen Gründen nicht in den Schlaf (Danke nochmal an die Baustelle, die seit 3 Jahren gegenüber ist – eure Kreissäge ist anscheinend echt euer Lieblings-Werkzeug, oder?). Ich fühlte mich aber einseits müde, war aber so wach dass ich nicht eine Minute in den Schlaf kam.

Da ich am Abend eingeladen war, und es dort mit großer Wahrscheinlich allerlei Knabberkram im Angebot sein würde, habe ich mir im Vorfeld noch einen Apfel-Birne-Ingwer-Orange Mix gezaubert. Während sich die anderen dann also Doritos (!!!!!) und Studentenfutter (!!) einverleiben konnten, nuckelte ich an meinem Saft. Ich ließ mich aber dazu hinreißen tatsächlich eine Weinschorle zu trinken, obwohl natürlich auch Alkohol tabu sein sollte. Da ich aber zuletzt im Januar überhaupt was alkoholisches trank, dachte ich so ein schöner Abend bei Freunden – da darf ich mir das trotz Saft gönnen. Leider war die Stimmung an dem Abend aber so ausgelassen und lustig, dass ich mich auch zu den angebotenen Zigaretten hinreißen ließ. Zuletzte rauchte ich August letzten Jahres im Urlaub – nun, den Counter muss ich wieder auf Null setzen.

Insbesondere der Genuss von Nikotin rächte sich heute morgen (Tag 6). Mir tat nicht nur der Kopf weh, sondern der ganze Körper fand, dass so ein paar Gliederschmerzen ruhig mal wieder angebracht wären. Örgz, aber selbst schuld.

Werde heute Abend dann vom heutigen Tag 6 berichten und kann es kaum fassen, dass morgen Abend schon Fasten-Brechen ist. Ich werde natürlich ganz vorsichtig mit dem Essen wieder einsteigen. Nach Empfehlung erstmal Suppe und leicht verdauliche Kost und dann nach und nach wieder normal.

Ich freu mich auch schon wieder drauf, denn

10bkvd

 

Nachtrag:

Ich wollte doch noch was zum Zeitaufwand und der App berichten.

Das mit dem Zeitaufwand werde ich ganz zum Schluss nochmal genau auseinanderfummeln aber jetzt schonmal zu der App.

Es gibt eine begleitende kostenlose App „Reboot with Joe“. Darin kann man seine Gründe für das Reboot-Programm angeben, mit welchen Parametrn man anfängt und für welchen Zeitraum man rebooten möchte. Täglich kann man seine verbrauchten Säfte (Absolutes Minus der App: man kann die Portionsgröße nicht individuell einstellen, das nervt extrem, weil man eben nicht immer genau 500 ml Saft trinkt) aber auch andere Verbräuche einstellen. Wasserrationen am Tag, dann ob man doch andere Dinge gegessen hat, oder ob man einen Smoothie getrunken oder fertig verarbeitete Produkte konsumiert hat.

Besonders gut finde ich, dass man zusätzlich noch seine Stimmung nachverfolgen kann, da man die auch von Tag zu Tag eintragen kann. Man kann aus positiven und negativen Items sowohl für das körperliche und seelische Befinden auswählen. Das find ich besonders gut, da man so nachverfolgen kann, ob man sich verändert.Zudem gibt es zu jedem „negativ“-Item einen Tipp, was man dagegen tun kann. Auch Aktivitäten kann man eintragen (Treppenlaufen, Schwimmen, Gehen, etc.) Als Ansporn bekommt man bei Erreichen bestimmter Ziele kleine Plaketten. Zum beispiel, wenn man die Hälfte des Reboots geschafft hat etc, das ist wirklich sehr putzig gemacht. Außerdem könnte man sich mit Freunden verknüpfen wenn man mit mehreren Leuten den Reboot macht.

In der kostenpflichtigen Version kann man dann noch Rezepte nachlesen, Einkaufslisten erstellen und sich detailliert geführte Reboot-Pläne für bestimmte Zeiträume (15 Tage, 30 Tage etc.) anfertigen lassen. Brauchte ich für meinen 7-Tage-Plan jetzt nicht und fands auch überflüssig dafür nochmal Geld auszugeben.

Trotzdem finde ich es eine super Sache, da man so gut im Blick hat wo man gerade steht. Die kostenlose Version ist also eine absolute Empfehlung, wenn man sich für einen Reboot entscheidet.

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