#RP14 – Tag 1: Gucken ob wer guckt

Berlin. Re:publica. Re:publica2014. #Rp14. Hallo zusammen. Seit gestern läuft die diesjährige re:publica unter dem Motto „Into the Wild“. Wie in jedem Jahr kauft man sich im November ein Ticket um im April zu wissen worauf man sich programm-mäßig eingelassen hat. Letztes Jahr habe ich mein Ticket kurz vorher noch verkauft. Dieses Jahr wollte ich mir wieder die ein oder andere Diskussion, einen Vortrag oder ähnliches anhören. Das Programm lässt sich für den Auftakt des Tages 1 wie folgt zusammen fassen: Wilkommen. NSA, NSA, Snowden, Hasselhoff, Lobo. Ist nicht jedermanns Sache. Muss man ja nicht hingehen wenn man nicht will. Stimmt. Jedoch bin ich jedes Jahr wieder gleich darüber erstaunt, dass, wenn man denn da ist, wie sich so Menschen genrell verhalten, wenn man sie vorher möglicherweise aus „dem Internet“ kennt, oder eben auch nicht. Meine persönliche Quintessenz des ersten Tages: Alle gucken ob wer guckt. Oder eher: Ob man jemanden erkennt, oder ob man erkannt wird. Das scheint sehr anstrengend zu sein. Denn alle sehen dabei furchtbar angestrengt aus. Ich für meinen Teil habe mich in den Zeiträumen, in denen ich keiner Veranstaltung beiwohnte einfach unters Volk gemischt und dabei zufälliger Weise Leute getroffen. Das war schön. Dazu muss ich nirgends rumstehen und meine Haare in den Wind werfen. Oder in neon-grünen Nike-Laufschuhen und dreieckiger Goldkette rauchend rumstehen und Mate süffeln. Bereits bei der Vorabend-Registration traf ich die @textzicke, die nach einer 7-stündigen Autofahrt unverschämt frisch und schön aussah. Ich habe mich ganz nett mit @bangpowwww über San Fransisco und Katzen unterhalten und mich sehr gefreut den @cptpudding auf einen Flammkuchen zu treffen, da wir es immer versäumen uns in der Heimat zu ’nem Kaffee zusammen zu tun, obwohl wir nah bei wohnen. Auch habe ich nach gefühlten eintausend Jahren die fabelhafte @neverevertown wieder gesehen und unser beider Kreischen hat das Gemurmele in Stage1 übertönt. Zudem habe ich endlich mal die @kikoehn kennen gelernt und wir haben kurz über Häschen und Menschen gesprochen. Das fand ich toll und schön und so darf es gerne weitergehen.  Dieser leichte „Klassentreffen-Charakter“ der mit großer Wahrscheinlichkeit die meisten Besucher der re:publica anzieht, ist schön und locker und ungezwungen. Davon hätte ich gerne mehr, insbesondere vom ungezwungenen. Denn der Rest wirkte auf mich bisher eher gekünstelt. Ich schaue was die nächsten Tage bringen und lasse mich überraschen. Das Programm turnt mich nicht so sehr an, so bleibt daher mehr Zeit für nettes zusammensitzen und Kaffee schlürfen und über Gott und die Welt reden, was wohl jetzt „socializen“ heißt.

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Muttis finest Tweetselection 04/2014

April, April! Nee, doch nicht, also quasi schon. Der Monat hatte nicht nur zu Beginn die üblichen Kalauer zu bieten, sondern hatte auch einige Schätzchen auf Lager. Zum Beispiel diese:

https://twitter.com/vergraemer/status/454228223074009088

https://twitter.com/vergraemer/status/457429067000979456

https://twitter.com/cptpudding/status/459788980499009536

 

Mein spezieller Liebling https://twitter.com/vergraemer/status/452049238378414080