real,- einmal hin, Stimmung auch hin.

Guten Tag.

Es ist wieder passiert. Nachdem ich mich letztens schon als halbe Verbrecherin fühlen musste, nachdem ich mit einem Artikel, den ich umtauschen wollte, in den Markt ging und dort festgehalten wurde, bis geklärt war, dass ich es nicht innerhalb von 2 Minuten geschafft haben kann, den besagten Artikel zu meinem Auto zu bringen, dort gegen einen ähnlichen auszutauschen und mich dann wieder in den Markt zu stellen – ging es heute in die zweite Runde, der WTF-Momente.

Folgendes war geschehen. Am 28.02.2014 kaufte ich einen selbstlaufenden Akku-Besen-Roboter. Von Vileda. Als ich ihn am selben Tag ausprobierte, funktionierte er per se, jedoch war er nicht in der Lage kleinste Fußleisten zu überrollen, sodass das Gerät für mich nicht mehr nutzbar war, da mein ausgebauter Dachboden von eben solchen durchzogen ist.

So entschied ich, das Gerät umzutauschen und tat dies heute.

An der Information/Servicepunkt passiert nun dies:

„Guten Tag, ich würde dieses Gerät gerne umtauschen.“

„Ist es kaputt?“

„Nein, es funktioniert nicht wie beworben. Es schafft es nicht über Fußleisten von einem in den anderen Raum zu rollen.“

„SIE HABEN ES BENUTZT?“ [verkäuferin knibbelt die Verpackung auf, holt das von mir gründlich gereinigte Gerät heraus.] JA, ABER DA SIND JA HAARE DRAN.“

„Ja, natürlich. Es ist ein Wisch/Fege-Roboter, der den Boden kehrt, natürlich bleiben da kleine Fusseln und Haare dran. Die Reinigungstücher werden mit Klettverschluss gewechselt, es bleibt nicht aus, dass sich etwas im Klett verfängt.“

„Hm hm, nee.. das muss ich erstmal klären.“

Sie verschwindet hinter der Theke, telefoniert, telefoniert weiter, tippt dann Dinge in den Computer ein und redet schließlich mit einem Kollegen. Dann kommt sie wieder zurück.

„Also.. wir erstatten Ihnen das Geld, aber echt diesmal nur aus Kulanz, weil..so können wir das Gerät ja nicht mehr verkaufen.“

„Nun, das müssen Sie dann mit dem Hersteller Vileda klären.“

„Ja, aber die nehmen das nur zurück wenn es kaputt ist, aber Ihnen gefällt es ja nur nicht.“

„Nein, es funktioniert nicht wie beschrieben.“

„Außerdem ist das ja schon 2 Wochen her, sie hätten das ja dann schon früher merken müssen.“

„Ich habe aber nicht immer Zeit hier her zu fahren.“

„Naja, wir haben ja bis 22 Uhr auf.“

„Also, wann ich als Kundin hier hin komme, bleibt ja wohl noch mir überlassen.“

„Ja, dann hätten Sie in der Gewährleistungsfrist kommen müssen.“

„Das bin ich ja. Es war vor zwei Wochen.“

„Nein, da liegen Sie ja drüber!“

„Also, heute ist der 13.März richtig? Gekauft wurde der Artikel am 28.02. – Gute Frau, das sind 13 Ta..“

„15 TAGE!“

„Ehm nein, es sind 13 Tage. Und somit liege ich noch in ihrer 14-tägig gewährten Gewährleistungs und Umtausch-Frist.“

Die Frau runzelt die Stirn und erkennt, dass SIe sich verrechnet hat. Sie latscht wütend zur Kasse und tippt und tippt und kommt dann mit meinem Geld zurück.

Dann noch eine Unterschrift und ein dahingeraunztes „Schönen Abend noch.“

Sagt mal – was ist denn los mit den Leuten? Waren Kunden nicht mal König und mussten nicht dafür regelrecht dankbar sein, dass man seine Rechte (mit denen nun auch geworben wird) dann wahrnimmt?

Also lieber real,- Konzern, wir beide werden keine Freunde mehr. 

die_Muttis finest Tweetselection – 02/2014

Hey, war nicht gerade noch Februar? Auf jeden Fall hielten die letzten 28 Tage einige Tweet-Perlen bereit, wie zum Beispiel folgende:

https://twitter.com/Dezemberglueck/status/435089787339673600